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So enttäuschend auch das Wetter im letzten Jahr war, so hatte ich doch wieder sehr schöne Eindrücke mit aus dem Urlaub gebracht und mir vorgenommen für diese Tour noch einen zweiten Anlauf, - bei hoffentlich besserem Wetter -, zu wagen.

Bereits zu Jahresbeginn mußte ich meinem Arbeitgeber eine Urlaubsplanung vorlegen und entschied mich dafür die ersten beiden Augustwochen für die Motorradtour zu reservieren. Bevor ich auf Mitfahrersuche über das XT-Forum ging, fragte ich bei meinen Reisegefährten von 2005 nach, ob ihrerseits Interesse bestünde. Oliver  sagte ab, aber Bernd  war sofort Feuer und Flamme. Da in Torria noch ein drittes Bett zur Verfügung steht, annoncierte ich also zusätzlich noch im XT-Forum. Inzwischen hatte Yamaha den Termin für die Yamaha Offroad Days vom 03.08. - 05.08.2007 angekündigt, so das ich Beuern als Treff- und Startpunkt für die Reise vorgeschlug. Cirka  3 Wochen vor Reisebeginn meldete jemand unter dem Nickname "Gogo" Interesse an der Mitfahrt an. Wir telefonierten miteinander und verabredeten uns für den 03.08. in Beuern. Eine Woche vor der Abreise mußte dann Bernd kurzfristig absagen. Er hatte sich bei einem Sturz mit seiner Kati eine Verletzung an der Hand zugezogen, die seine Mitfahrt leider verhinderte.

Volker, wie Gogo mit bürgerlichen Namen heißt, verfügt über eine kleine Zweirad-Flotte.Unter anderem besitzt er auch eine XT 350 und ist Mitglied im sehr empfehlenswerten XT350er-Forum. Die anwesenden Forumsmitglieder nutzten die Yamaha Offroad Days als Plattform für ihr Jahrestreffen und nahmen mich herzlich in ihre Mitte auf.

Auf dem Motocrossgelände konnte man die aktuellen Hardenduros von Yamaha testen. Mich begeisterte die WR250 bezüglich ihrer Handlichkeit, im Vergleich zu meiner schweren XT. Letztlich traf ich auch noch ein paar andere nette XT-Treiber, die mir bis dato nur "virtuell", aus dem XT Forum, bekannt waren.


Am 05.08. starteten Volker und  ich von Beuern aus gen Süden. Bis zur Schweizer Grenze fuhren wir über die Autobahn. Kurz vor Basel bogen wir auf die Landstraße ab, überquerten den Rhein bei St. Louis und umfuhren Basel im französischen Grenzgebiet , bevor wir auf einer kleinen Forststraße Schweizer Boden befuhren und über Laufen nach Delmont fuhren. In Delmont ließen wir uns auf demselben Campingplatz nieder, den ich bereits letztes Jahr aufgesucht hatte. Der Campingplatz wirbt mit kostenlosem Schwimmbad. Das Schwimmbad sieht dann so aus:


Am nächsten Morgen wachten wir bei herrlichen Sonnenschein auf. So hatte ich mir das vorgestellt. Ich erinnerte mich an das letzte Jahr, als ich von Delmont aus  den ganzen Tag durch den Regen fahren mußte. Wir fuhren eine kleine Landstraße  Richtung  Bassecourt und durchquerten eine wunderschöne Schlucht. Der Tag fing richtig gut an und es wurde immer schöner. Über Biel und Aarberg fuhren wir zum Wohlensee, den wir auf einer schmalen Brücke überquerten. Zu unserer großen Überaschung führte uns der Weg auf der anderen Seite über eine richtige Schotterpiste bergauf zur nächsten Landstraße, die uns dann Richtung Fribourg brachte.


Nun ging es über Marly nach Gruyéres ..


..und dann weiter über Aigles und Martigny auf den großen St. Bernard.


Nach der obligatorischen Tasse Cappuchino hinter der italienischen Grenze und dem ebenso obligatorischen Spaziergang zum Denkmal des Schutzpatrons düsten wir hinab ins Aostatal und dann in Richtung Westen bis nach Morgex, wo wir unsere Zelte aufschlugen. Mit großem Heißhunger verspeisten wir am Abend die Pizza, die uns im Restaurant des Campingplatzes serviert wurde, bevor wir müde in unsere Matratzen sanken. In der Nacht wurde ich dann von einem mir nur zu vertrauten Geräusch geweckt.  Der Regen tröpfelte erst spärlich  auf die Zeltplane, ging dann aber in ein gut vernehmbares Prasseln über. Am nächsten Vormittag ließ der Regen nach und wir entschieden uns dazu die Zelte nass abzubauen und weiterzufahren.


Kaum waren wir ein paar hundert Meter unterwegs, hörte der Regen ganz auf und wir fuhren über Arpi nach Thovex. Dort pulsierte bereits das Leben. Ettliche Touristen füllten die Bürgersteige und Autos verstopften die Straßen des Dorfes. Wir kauften ein wenig Proviant, beim wahrscheinlich einzigen Bäcker des Ortes, bevor wir den kleinen St. Bernard hinauffuhren. Zu unserem Glück war die Straße inzwischen bereits gut abgetrocknet und  wir konnten dem jucken in der Gashand nachgeben. Am Gipfel machten wir kurz Rast und kosteten von den Pizzen, die wir beim Bäcker erworben hatten.


Dann fuhren wir weiter, die wunderbaren und sehr harmonisch zu umkurvenden Serpentinen hinab nach St. Maurice, wo wir noch mal kurz zum "shoppen"  anhielten, bevor es in Richtung Val d´ Isére weiter ging. Inzwischen fing es leider wieder heftig zu regnen an und wir mußten uns  so extrem auf die Fahrerei konzentrieren, dass wir von den Sehenswürdigkeiten neben der Strecke, wie z.B. dem Lac du Chevril Stausee, kaum etwas mitbekamen. Erst hinter Val d' Isère, an der Auffahrt zum Col d'Iseran hörte der Regen wieder auf.


Am Gipfel des Col d'Iseran war es genau wie im letzten Jahr: Naßkalt. Also fuhren wir ziemlich schnell  wieder weiter und schossen auf der Abfahrt ein paar Fotos.



Über die 902 ging es weiter nach Lanslebourg, wo wir im sehr preiswerten und für Motorradfahrer absolut empfehlenswerten Hotel , Le Relais des 2 Cols, eincheckten und schnell unsere Moppeds vom Gepäck befreiten.Unsere erste richtige Offroadtour stand jetzt bevor. Wir wollten auf den Mont Cenis zur Turra-Ruine.


Von Lanslebourg aus ist das leicht zu finden. Man muß nur Richtung Col Mont-Cenis fahren und unmittelbar nach Ortsausgang, kurz nachdem man den kleinen Fluß überquert hat, an der Skiliftanlage rechts abbiegen und dann an der 2. Gabelung links halten.  Im übrigen ist der Weg ab da auch regelmäßig ausgeschildert. Es geht auf leichten Schotter durch den Wald den Hang hinauf über mehrere Kehren, bis man die Baumwipfelgrenze erreicht hat. Dann muß man sich an einer Abzweigung rechts halten, (andernfalls landet man nach 100 Metern vor einem geschlossenen Tor). Ab jetzt wird der Weg ein wenig ruppiger und an einer Stelle muß man einen großen Felsen umfahren, der den Weg blockiert. Eine Umgehung existiert bereits und ist deutlich erkennbar. Das sich die Auffahrt alleine schon wegen der sehenswerten Ruine lohnt zeigen die folgenden Bilder:




Die Wetterlage sorgte für eine Atmosphäre, die man aus alten Edgar Wallace Filmen kennt.


Die Turra Festung wurde gegen Ende des vorletzten Jahrhunderts erbaut . Der Zutritt erfolgte seinerzeit ausschließlich über 2 Zugbrücken. Heute ist nur noch der Zugang über eine der ehemaligen Zugbrücken möglich, die andere ist aus ihrer Verankerung gerissen.


Die Festung beherbergte damals über 250 Personen und bestand aus mehreren Steinbauten inklusive Bäckerei und Großküche, sowie Tunnelgängen, die in den Fels hineingesprengt waren. Durch Öffnungen in den Tunnelwänden konnte mit schwerem Geschütz in Richtung Italien gefeuert werden. Seit den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts wird die Festung nicht mehr genutzt und ist der Natur überlassen.


Zu unserer großen Freude verschwand die Wolkenwand innerhalb von Sekunden und gab den herrlichen Blick auf den Lac Mont Cenis preis.


Wir versuchten noch über den Kamm zum See zu fahren, stießen dabei aber mit den schweren XTs an unsere Grenzen und  kehrten um. Auf der Rückfahrt mußten wir noch andere Verkehrsteilnehmer passieren, die unseren Überholversuchen gegenüber nicht besonders aufgeschlossen waren.


Abends gingen wir noch schlecht essen, was uns aber aufgrund des schönen Nachmittages nicht die Stimmung vermiesen konnte. Ich genehmigte mir noch ein paar Gläser Rotwein und schnarchte dann im wahrsten Sinne des Wortes  ein. (Nochmals sorry, Volker).

Am nächsten Morgen standen wir relativ früh auf und machten uns auf den Weg über den Mont Cenis Paß nach Susa. Der Lac Mont Cenis lag im Nebel, aber wie bereits am Vortag zogen die Wolken innerhalb weniger Sekunden ab und gaben die Sicht auf den See frei.



Wir überquerten die Staumauer und fuhren auf der anderen Seite eine kurze Schotterpassage hinab in Richtung Landstraße,


..wobei wir eine Geistersiedlung passierten.


Was alpine Landstraßen angeht, so gehört die Abfahrt vom Lac Mont Cenis nach Susa für mich mit zu den fahrerisch schönsten die ich kenne. Diese Strecke ist so herrlich rund und harmonisch zu fahren, dass es eine helle Freude ist.

In Susa machten wir Station und klärten in der Touristmus-Information die aktuellen Offroadbedingungen. (2 Tage vor unserer Abfahrt gab es im XT-Forum einen Beitrag, der die Sperrung aller Offroadstrecken im Susatal für Motorradfahrer zum Thema hatte. Es war dann aber glücklicher Weise doch nicht so schlimm). Definitv gesperrt ist der Colle de Finestre und den kannte ich ja bereits. Der Sommeiller durfte von Montag bis Donnerstag befahren werden - und wir hatten Mittwoch.

Wir fuhren also weiter zum Campingplatz Gran Basco di Salbertrand, bauten unsere Wigwams auf, verstauten unser Hab und Gut darin und machten uns auf den Weg nach Bardonecchia. Unterwegs fing es leider wieder zu tröpfeln an und wir mußten erneut in die Pellen schlüpfen. Am Kreisverkehr in Bardonecchia muß man an der dritten Abfahrt, auf die unscheinbare kleine Straße nach les Granges abbiegen. Der Weg führt durch ein Tal in einem Wäldchen und von dort langsam bergauf an einem kleinen Stausee vorbei nach les Granges. Ab dort beginnt der Schotterspaß.


Die Strecke geht durch ein hübsches Tal , an einer idyllischen gelegenen Alm vorbei ...


..und füht dann in steilen Serpentinen bergauf in eine felsige Mondlandschaft.


Zunächst nieselte es, dann wurde aus dem Regen Schnee. Die letzten Kilometer mußte der Berg wirklich bezwungen werden, aber es hat sich gelohnt, auch wenn die Sicht extrem eingeschränkt war.


Vom einstmaligen Gletscher ist so gut wie nichts mehr übrig.


Ein Allradfahrer aus Karlsruhe schoß dieses Michelin-Männchen-Bild von Volker und mir auf dem  Gipfel.


Blick auf eine kurze Passage in der Hochebene die ziemlich flott durchfahren werden kann.


Bilder von Volker und mir, die wir auf der Ab-fahrt aufge-nommen haben.


Zurück auf dem Campingplatz schlossen wir Bekanntschaft mit 2 Enduristen aus dem Sauerland. Beim gemeinsamen Abendessen wurden alle erlebten Abenteuer ergiebig ausgetausch. Trotz Müdigkeit bekam ich in dieser Nacht kaum ein Auge zu. Grund war der starke Wind, der mit enormer Lautstärke durch das Tal pfiff. So war ich am nächsten Morgen schon sehr früh auf den Beinen und hatte bereits alles zusammengepackt, als Volker das erste mal aus seinem Zelt blinzelte. Nachdem auch er seine sieben Sachen gepackt hatte, fuhren wir über die französische Grenze nach Briancon. Heute hatten wir wieder richtiges Motorradwetter, Nicht zu warm, nicht zu kalt und tolle Sicht. Das erste Fotoshooting fand kurz vor Briancon statt und als Fotomotiv diente die gewaltige Festungsanlage, die diese Stadt prägt.


Schnell hatten wir Briancon passiert und fuhren durch das Tal des Cerveyrette Flüßchens dem Col d'Izoard entgegen.


Ein Mekka für Zweiradfahrer mit und ohne Motor.


Gipfelfoto:


Felsformationen, die wie gewaltige Stalakmiten aus dem Boden ragen.


Weiter ging es, vorbei an einer kleinen Festung..


..zum Col Agnel.(frz), bzw. Col d Agnello (ital.)


Vom Gipfel dann der Blick zurück, nach Frankreich..


..und der Blick nach vorne, nach Italien.


Relaxen am Col d Agnello. Volker befand dabei, dass man einen guten Urlaub daran erkennt, wenn man das Gefühl hat schon ewig lange unterwegs zu sein und schon unheimlich viel erlebt zu haben - und genau dieses Gefühl hätte er gerade. Hatte ich auch. (Wir waren vor 5 Tagen in Beuern loßgefahren).

Wir fuhren in Richtung Cuneo und näherten uns unserem Tagesziel, der Varaita Kammstraße. Es gibt die Möglichkeit die Varaita als Rundstrecke anzulegen. Entweder, man biegt von der Hauptstraße in Sampeyre unmittelbar hinter einer kleinen Tankstelle rechts auf den Colle Sampeyre ab und folgt der engen Passstraße auf den Monte Birrone, oder man passiert Sampeyre, fährt auf der Landstraße bis nach Melle  weiter, biegt dann rechts ab in Richtung  Valmala  und fährt weiter auf den Mont San Bernardo. In beiden Fällen gelangt man direkt auf die Varaita Kammstraße. Wir entschieden uns für die zweite Möglichkeit und luden unser Gepäck an einer winzigen Nebenstraße ab, wo wir es in einem Gebüsch versteckten. Dermaßen erleichtert nahmen wir die Varaita in Angriff.


Zunächst war diese Strecke sehr unspektakulär. Ein recht einfach zu befahrener Feldweg, der sich fast eben unterhalb des Bergkammes gen Westen schlängelt. Sicherlich, man genießt eine schöne Aussicht, aber ich hatte mich doch auf ein wenig mehr Action gefreut. Aber dann! Ungefähr auf der Hälfte der Strecke, kurz nachdem wir diese Pfütze durchpflügt hatten,


..wurde der Weg extrem uneben und stieg dabei auch noch steil an. Es kostete einige Kraft die Moppeds  immer in der Spur zu halten und nicht aus dem Sattel zu kippen.


Aber das war auch wirklich nur das kurze Mittelteil. Danach ging es wieder wie zu Beginn ganz harmlos weiter.


Am Monte Birrone trafen wir dann auf drei BMW Enduristen, die nach dem Streckenzustand fragten und sich von uns den Weg zeigen ließen.


Wir fuhren hinab nach Sampeyre und von dort aus zurück zu unserem Versteck, luden unser Gepäck wieder auf  und entschieden uns kurzentschlossen dazu, angesichts der frühen Nachmittagszeit, nach Torria  weiter zu fahren, wo wir am frühen Abend ankamen.


Der nächste Tag wurde mit Sightseeing und der Vorbereitung auf unsere letzte Offroadtour auf der LGKS verbracht.

Mit viel Überwindung gelang es Volker, der im Gegensatz zu mir kein wirklicher Frühaufsteher ist, gegen 8:00 abfahrtbereit zu sein. Wir hatten beste Voraussetzungen für eine schöne Tour. Das Wetter war fantastisch, kein Wölkchen war am Himmel zu sehen. Cirka 9:00 waren wir in Monesi und  fuhren auf dem Versorgungsweg der Liftanlagen der LGKS entgegen. Auf der LGKS angekommen verzurrten wir nochmal unser Gepäck.


Wunderschöne Panorama sorgten dafür, dass wir immer wieder Pause machten.


Der Schotter machte einfach nur Spaß,


..verlangte jedoch ein stets konzentriertes fahren.


Die Stelle, an der ich vor 2 Jahren umkehren mußte war diesmal wie erwartet schneefrei. Überhaupt war jetzt nirgendwo mehr Schnee zu sehen.


Außer uns waren auch relativ viele Allradler, Mountainbiker und natürlich weitere Enduristen unterwegs. Beim Picknick am Bric Campanino kamen wir mit einem französischen Wanderer ins Gespräch.


Wahrscheinlich eine der meistfotografierten Passagen auf der LGKS ist diese Haarnadelkurve.


Wir ließen beide kräftig die Steine spritzen.


..und bald schon war das Grand Central Fort zu sehen.

Völlig berauscht von den Eindrücken wollte ich zum Grand Central Fort hinauffahren. Und da passierte es. Die Auffahrt beginnt mit einer links/rechts S-Kurve mit hübschen Anliegern.


Die Linkskurve fuhr ich vielleicht ein wenig zu flott mit leichtem Drift an und kam dadurch mit etwas zuviel Schwung in die Rechtskurve aus der ich an der oberen Kante herauszufahren drohte. Anstatt mein Gewicht auf denLenker zu verlagern und kurz am Gas zu drehen damit das Heck herum kommt, bremste ich ab und plumpste wenig elegant samt Mopped in die Kurve. Ich spürte sofort, dass der rechte Fuß Schaden genommen hatte. Ein freundlicher Tourist in Badehose, der auf der Wiese zum sonnenbaden lag, kam herbeigeeilt und half mir die XT wieder aufzurichten. Volker, der ein paar 100 Meter zuvor zum fotografieren angehalten hatte und deshalb denSturz nicht mitbekam, war inzwischen auch herbei geeilt und gemeinsam betrachteten wir die Misere. Die Mittelfußknochen standen merkwürdig hervor und der Fuß begann auch schon anzuschwellen. Schnell zog ich den Stiefel wieder an und entschied die Zähne zusammen zu beißen und über den Col die Tende auf die N20 in Richung Ventimiglia und von dort auf die Küstenautobahn nach Imperia und Torria zurück zu fahren. Im Krankenhaus von Imperia machten die Ärzte dann die letzten Urlaubsfotos von mir, bzw. meinem Fuß.



Volker, für den es mir am meisten leid tat, reiste am nächsten Tag ab. Ich mußte ihn regelrecht rausschmeissen, da er mich nicht alleine zurücklassen wollte. Aber ich war gut versorgt und  hätte mir nur noch mehr Vorwürfe gemacht, wenn er sich meinetwegen im Haus gelangweilt hätte.

An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an Volker, der ein prima Reisebgleiter war und mit dem ich jederzeit wieder losziehen würde und einen ebenso herzlichen Dank an Jutta und Enzo, meine Freunde in Italien, die sich während meiner letzten Tage in Torria so lieb um mich gekümmert haben.

Alles weitere regelte dann der ADAC.  Das war wirklich wie in der Werbung. (In dem Fall stimmt die Bezeichnung Verbraucherinformation ausnahmsweise). Am übernächsten Morgen wurde meine Maschine abgeholt und 5 Tage später ich selbst. Diese Verzögerung war nicht tragisch da meine Situation stabil war und der angeschwollene Fuß ohnehin nicht direkt operiert werden konnte.

In Deutschland wurde der Fuß dann mit 3 Schrauben und 2 Drähten  geflickt. Am 24.12.2007 fuhr ich erstmals wieder auf meiner XT. (Frohes Fest).

Falls mein Reisebericht gefallen hat, würde ich mich sehr über ein Feedback in meinem Gästebuch, oder/und über ein gutes Voting (5 Sterne) freuen.


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